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Glaubst du wirklich, dass sich der Beton durch den Druck verformen wird? Falls ja, würde ich das Fundament gleich mit austauschen lassen.
Ich weiß ja nicht wie das Fundament aussieht, aber ich würde eher davon ausgehen, dass sich dieses mit der Stütze verdreht, bevor es sich zusammendrückt.
Nach Wagenknecht "Stahlbau-Praxis", Band 2, Seite 247:
Bettungsziffer: k = 1,33 * Ec / g mit: Ec = E-Modul des Betons g = Größere Plattenseite (b oder d)
Diese Betungsziffer ist abgeleitet aus einer Lastausbreitung nach DIN 1045-1 Abs.10.7 unter Ansatz der erhöhten Pressung von grenz. Sigma = 3,0 fcd . Der Druckspannungskörper mit der Höhe g/tan30° liegt dabei vollständig im Fundament (Bodenplatte o.ä.)
E Modul B 25 = 30.000 MN /m² g = 50 cm => k = 1,33 x 30.000/0,5 = 79.800 MN/m³ = 79.800.000 kN/m³ >>>> 200.000 kN/m³ (Also "ganz steif !!") Das reicht !!! (Scheint mir aber sehr hoch) Hab ich mich verrechnet ?
Ups, da hab ich mich wohl vertan ... Kommt wohl aus dem Mischmasch mit den Einheiten von den Stahlbauern mit kN + cm zu den Betonbauern mit kN + MN + m .. Wagenknecht rechnet seine Beispiele dann pauschal mit 100 kN/cm³ weiter ... Petersen rechnet mal Verhältnisse im Betonköcher mit Bettungszahlen von 200, 400, 800, 1000 kN/cm³ durch (siehe im Stahlbau Seite 614)
@Heiko: Ja da muß man höllisch aufpassen mit den Einheiten, passiert mir auch manchmal ! Aber trotzdem noch mal Danke für den Hinweis, da liege ich ja nicht daneben !
@Baumann: Es handelt sich um eine ganz spezielle, weit exzentrisch belastete Fußplatte für ein Serienprodukt, welches 100x gebaut werden soll, das klappt mit Harzer leider nicht mehr. Ich rechne das mit PCAE Faltwerk.
Der Bettungsmodul verschiebt aber auch nur die max. Spannung innerhalb der Fußplatte, auf die max Werte der Spannung hat das bei meinen Lasten, meiner Form und einem Bettungsmodul ab 200.000 kN/m³ nur geringen Einfluß.